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Frauenpower im Sonntagshäs
Da das Tragen des
Trubehüeterhäses im
Anfangsstadium den männlichen
Zunftmitgliedern vorbehalten war
und die Frauen ebenfalls ein
Zunfthäs wollten, war guter Rat
teuer. Schließlich sollte es
ebenfalls ein Häs sein, das mit
Rebarbeiten in Verbindung
steht. So gesehen bot sich nur
das Rebwieb an, also die Frau,
die die vielseitig notwendigen
Arbeiten im Rebland erledigte.
Aber genau diese
Fasnachtsfigur gab es schon
bei der Poppelezunft in Singen.
So blieb nichts anderes übrig,
als das Sonntagskleid der
Traubenleserín = Wimmlerin zu
wählen. Nach langwieriger
Beratung und Unterstützung durch die langjährige Narrenmutter Frau Grundler
wurde man sich einig, ein schönes und ansprechendes Häs in den Farben des Herbstlaubes zu
gestalten. Dies besteht aus: Einer weißen Trachtenbluse, einem Mieder aus moosgrünem Samt,
einem braunen Leinenrock mit traubenbestickter Borte, einer gelben Halbschürze und einem
weiß-rot getupftem Halstuch. Seit 2005 tragen die Wimmlerinnen eine rote Jacke, um besser
gegen Kälte an den Umzügen geschützt zu sein. Die Führung der Wimmlerinnen hat die
Oberwimmlerin inne, sie ist zugleich Kraft ihres Amtes Mitglied im Narrenrat.
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